Vom Taugenichts zum Genius: Künstler erwachen

Die Bildenden Künste des 18. Jahrhunderts waren hauptsächlich vom Barock geprägt. Man unterscheidet zwischen Hochbarock (bis 1720) und Spätbarock oder Rokoko (bis 1770). Zwar gab es keine eigentliche aufklärerische Kunsttradition, das barocke Prunkhafte, das Galant-Gekünstelte des Rokoko und des Muschelstils nach Geschmack von Ludwig XV.

Hochzeit im Rokoko
Hochzeit im Rokoko

wurde in Deutschland bald abgelehnt. Der Rokoko-Stil mit seinen „frivolen Reizen“ wurde als privater Luxus angesehen und wich in der Mitte des 18. Jahrhunderts dem Ideal einer rationalen Schönheit, die ein breites Publikum erreicht, einerseits, und einem strengeren, bildhaften Klassizismus andererseits.

Die klassizistischen Formen zeigten sich besonders deutlich in neuen architektonischen Ideen von Stadtplanern und Baukünstlern. Der Architekt Friedrich Weinbrenner entwarf 1797 einen Umbauplan für Karlsruhe, der sich nicht mehr am fürstlichen Schloss orientierte. Der barocke Stil sollte beibehalten werden, Klarheit und Licht, Maß und Linie sollten die Kaiserstraße jedoch – im Sinne der Aufklärung – „vernünftiger“ strukturieren.  Weiterlesen „Vom Taugenichts zum Genius: Künstler erwachen“

Bibliografie zur Frühen Neuzeit und zu Maria Sibylla Merian

Arndt, Ingo, Nomaden des Windes: Der Zug der Monarchfalter und andere Schmetterlingswunder, München, 2008

Bausinger, Hermann/Klaus Beyrer/Gottfried Korff (Hg.), Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus, München, 1991

Benoît, Pierre J., Voyage à Surinam Description des possessions Néederlandaises dans la Guyane, Bruxelles, 1839

Diedrich, Hans H. (Hg.), Geschichte der Kunst und der künstlerischen Techniken, Bd. 3: Holzschnitt, Kupferstich, Lithographie, Frankfurt/M., 1968

Dülmen, Richard van, Kultur und Alltag in der Frühen Neuzeit, zweiter Band: Dorf und Stadt 16.-18. Jahrhundert, München, 1992  Weiterlesen „Bibliografie zur Frühen Neuzeit und zu Maria Sibylla Merian“